Infos und Ansprechpartner
Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen - für Verantwortliche in der Ganztagsbetreuung ist die Versorgung der Kinder eine Herausforderung: Das Essen muss nicht nur schmecken, gesund und kostengünstig sein. Auch die gesetzlichen Hygienevorschriften müssen beachtet werden.
Immer mehr Kinder bleiben bis zum Nachmittag in ihren Betreuungseinrichtungen und Schulen und werden auch dort verpflegt. Die Art der Ganztagsverpflegung bildet einen wesentlichen Baustein in ihrer Ernährungserziehung. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung steigert außerdem die Konzentrations- und Lernfähigkeit.
Auch ist es unerlässlich, Lebensmittel und Speisen in einwandfreier Qualität herzustellen. Kleine Nachlässigkeiten können im schlimmsten Fall große Folgen haben. Nicht nur für die Kinder: Denn Kindertagesstätten und Schulen sind sie für die Qualität der ausgegebenen Speisen verantwortlich.
Ob praktische Tipps oder rechtliche Bestimmungen - in der folgenden Übersicht finden Sie garantiert die richtige Quelle, um sich über die Umsetzung eines attraktiven Verpflegungsangebots zu informieren.
Seit 1. Oktober 2009 gibt es in allen Bundesländern eine "Vernetzungsstellen Schulverpflegung". Ziel der Vernetzungsstellen ist es, diejenigen zu unterstützen und zusammenzubringen, die sich für die Verwirklichung einer gesunden Schulverpflegung und deren Verknüpfung mit der Ernährungsbildung in der Schule engagieren.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kindertageseinrichtungen und Schulen erarbeitet worden. Mit diesen Qualitätsstandards liegt ein Instrument vor, mit dem eine vollwertige Ernährung gesichert und die Ernährungsbildung fest in den Schul-Alltag integriert werden kann. Die "Qualitätsstandards für die Schulverpflegung" sind bereits in der 2. überarbeiteten Auflage erschienen. Das Projekt "FIT KID - Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas" erarbeitete im Rahmen des nationalen Aktionsplans IN FORM in Zusammenarbeit mit der DGE die ersten bundesweiten "Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder".
(Bildquelle: BMELV, H. Jösch)
Die Zahl der Ganztagsschulen steigt stetig. Neben einem pädagogischen Konzept gehört eine vollwertige und attraktive Schulverpflegung dazu. Das DGE-Projekt "Schule + Essen = Note 1" verfolgt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM das Ziel, die Qualität der Schulverpflegung zu sichern. Schulen, die sich noch in der Planungs- und Einführungsphase einer Schulverpflegung befinden, erhalten über das Projekt Hilfestellung und Kontakte zu anderen Schulen, die bereits eine Schulverpflegung anbieten.
Aktuelle Meldungen, Anlaufstellen, eine Checkliste zum Einstieg und Hintergrundinfos zum Nachlesen - all das hat Talking Food in einem Online-Dossier zum Thema Schulessen zusammengestellt.
In Tageseinrichtungen sind Erzieher/innen gefordert, für eine leckere und gesunde Ernährung der Kinder zu sorgen. Das aid-Ratgeberheft „Verpflegung für Kids in Kindertagesstätten und Schulen“ soll hierbei eine Hilfe sein. Zahlreiche Tipps, Infos und Rezepte für Frühstück, Mittagessen und Imbisse schaffen Anregungen, sich für eine gesunde Verpflegung in Tageseinrichtungen zu engagieren. Eine Checkliste zum kostenlosen Download hilft bei der Planung und praktischen Umsetzung.
Das Projekt FIT KID verfolgt das Ziel, eine ernährungsphysiologisch ausgewogene und praxisbezogene Ernährung in Kitas zu sichern und Ernährungsbildung als Bestandteil des pädagogischen Konzeptes zu etablieren. In Kooperation mit den Verbraucherzentralen haben Tageseinrichtungen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer zielgerichteten Arbeit als FIT KID-KITA auszeichnen zu lassen.
Auch Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung müssen für ihre angebotenen Gerichte bestimmte Zutaten, Zusatzstoffe, Behandlungsverfahren oder Produktinformationen auf der Speisekarte gut sichtbar ausweisen. Für die einheitliche Kennzeichnung gelten gesetzliche Bestimmungen. Das aid-Heft "Kennzeichnungsvorschriften für Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie" informiert umfassend über die rechtlichen Vorgaben. In einem Online-Dossier finden Sie zum Einstieg alles Wichtige auf einen Blick.
Hinweis: Der Ordner "Essen und Trinken in Schulen" ist aktuell leider vergriffen. Er wird vor dem Hintergrund der neuen Qualitätsstandards für die Schulverpflegung und weiterer Neuerungen intensiv überarbeitet. Im Laufe des Jahres 2010 steht er allen Beteiligten der Schulverpflegung wieder als ideales Nachschlagewerk für die Praxis zur Verfügung.
Im Mittelpunkt dieser Veröffentlichung stehen die Anforderungen an die ernährungsphysiologische Qualität des Essens. Checklisten und Best-Practice-Beispiele geben Tipps zur Umsetzung einer vollwertigen Kost.
Das aid-Special unterstützt bei der Planung und Umsetzung von Küchen in Tageseinrichtungen wie z.B. Kitas, Ganztagsschulen und Seniorenheimen. Checklisten, Kostenpläne und wertvolle Tipps zu den hygienischen Anforderungen und Umweltüberlegungen machen das Heft zu einer unentbehrlichen Hilfe.
Wie wichtig Hygiene ist, zeigt sich besonders beim Essen und Trinken. Von lebensmittelbedingten Erkrankungen sind immer gleich Hunderte von Menschen betroffen. Der Gesetzgeber verlangt von jedem Küchenmitarbeiter daher ein grundlegendes Wissen über Lebensmittelhygiene. In dem Online-Dossier „Hygiene“ sowie in dem aid-Heft „Küchenhygiene“ finden Sie kurz und knapp alle wichtigen Hygieneregeln hinsichtlich Körperpflege, Kleidung, Umgang mit Lebensmitteln und Reinigung von Räumen und Geräten.
Jeder, der kocht, weiß, dass Sauberkeit und Hygiene in der Küche unerlässlich sind. Das Poster Saubere Küche vermittelt heiter aber dennoch einprägsam, worauf in Küchen geachtet werden muss, um der Übertragung von Krankheitserregern vorzubeugen.
In Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder sind ständig viele Menschen auf engem Raum zusammen. Um übertragbaren Krankheiten vorzubeugen und ihre Ausbreitung zu verhindern, ist zweijährlich eine Belehrung für Lehrer, Erzieher und Betreuer vorgeschrieben. Das aid Heft „Infektionsschutz in Kindertagesstätten und Schule“ sowie ein gleichnamiges Online-Dossier erläutern die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder.
Vorgefertigte Lebensmittelprodukte finden auch in der Gemeinschaftsverpflegung immer größeren Zuspruch. Dadurch kann ein Teil der Speisenproduktion ausgelagert, auf diese Weise Kosten gespart werden. Doch welche Convenience-Produkte für welche Zielgruppe sind vertretbar und sinnvoll? Das aid-Special "Concenience-Produkte in der GV" geht dieser Frage nach.
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Didaktisches Pflanzenlabyrinth des BfRBis zum 3. Oktober lädt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in ein Labyrinth in Form einer übergroßen Currywurst ein. Auf Wegen und Irrwegen durch einen Dschungel aus Kulturpflanzen und Blumen gibt es viel Wissenswertes zu entdecken. Es geht um Herstellung, Inhaltsstoffe, Zubereitung und gesundheitlichen Wert des beliebten Gerichts Currywurst. Schulklassen sind herzlich willkommen.
Foto: BfR
Nachhaltigkeit erleben in Wald und Schule
Messe hogatec mit Themenpark Schulverpflegung
Dieses Jahr werden 152.000 Boxen verteilt
Lernfeldkonzept: Kompetenzen entwickeln
Abschluss-konferenz
BZgA-Onlineangebot für Fachkräfte in Kitas
Wer weiter denkt - kauft näher ein
Ihre Erfahrungen sind uns wichtig
Infomaterial und Checklisten
13. aid-Forum wird wegen großer Nachfrage wiederholt